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Kommunistische
Partei Nepals (Maoistisch) Zentral Komitee Presseerklärung Die Sorge um den
Stand des Nepalesischen Bürgerkriegs sowie der Friedensverhandlungen,
geäußert von Vertretern Internationaler Gemeinschaften inklusive der UN,
erregte unsere Aufmerksamkeit. Unsere Partei hat
sich immer dafür eingesetzt, Friedensverhandlungen zu führen, die zur Lösung
des Bürgerkriegs und wahren Souveränität des Nepalesischen Volkes führen. Es ist allgemein
bekannt, dass wir zwei mal besorgt und voller Verantwortung an den
Verhandlungen Teil genommen haben. Aber es hat sich herausgestellt, dass die
feudalen Elemente, die auf die Einführung der Militärherrschaft spekulieren,
indem sie sogar die begrenzten demokratischen Errungenschaften von 1990
rückgängig gemacht haben, die Verhandlungen nur als Werkzeug benutzen, um
ihre reaktionären Interessen durchzusetzen. Aus dieser bitteren Tatsache
haben wir den Schluss gezogen, dass die Verhandlung mit dem alten Staat nur
unter Vermittlung der UN oder einer anderen zuverlässigen Internationalen
Menschenrechtsorganisation möglich ist. Aber anstatt Initiativen in diese
Richtung zu setzen, setzt der alte Staat weiter auf Verkleinerung, Terror und
Massenmord. Die breiten Massen des Nepalesischen Volkes haben erkannt, dass
nahezu alle Generäle der so genannten „königlichen Armee“ und reichen
Feudalherren, die es gewohnt sind sich unter dem Vorwand des Bürgerkrieges
große Vermögen durch Korruption anzueignen, im Grunde genommen in die
Verschwörung verstrickt sind , den Bürgerkrieg zu verstärken, indem sie nach
außen hin Verhandlungen propagieren; mit der bösen Absicht die internationale
öffentliche Meinung zu verwirren. Beim derzeitigen
Zustand der Verschwörung, die gegen den Geist des nepalesischen Volkes
genauso gut wie gegen den der nieder gestellten Armeebediensteten gerichtet
ist, haben wir keine andere Möglichkeit mehr als zu Gunsten des Landes und
der Bevölkerung und zu Lasten der feudalen militärischen Autokratie energisch
Widerstand zu leisten. Wir richten auch einen demütigen Appell an die
Menschenfreundliche Internationale Gemeinschaft, dem armen Nepalesischen Volk
durch die Einstellung jeglicher ökonomischer, militärischer, politischer und
diplomatischer Unterstützung an den alten Feudalstaat zu helfen. Das feudale
Nepal hat das Land durch Ablehnung unseres Vorschlages auf UN-Vermittlung
sowie Zurückweisung der allgemeinen demokratischen Forderung nach einer
verfassungsgebenden Versammlung in ein schwarzes Loch gestoßen. 15. November 2004 Prachanda Präsident Kommunistische
Partei Nepal (Maoistisch) Zentralkomitee |